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Studienergebnis

Studienergebnis

Kein Stress durch Fressbremse

Egal ob gefräßiges Pony, Pferd mit Stoffwechselstörung oder Neigung zu Hufrehe: eine Fressbremse verhindert eine übermäßige Aufnahme an Futter. Habt Ihr Euch auch schon oft gefragt, ob solche Fressbremsen für unsere Pferde nicht der pure Stress sind?

Eine aktuelle Studie sagt: Nein, sogar eine 24-Stunden-Fressbremse schränkt zwar Sozialkontakte und die eigene Fellpflege ein, aber Stress verursachen sie wohl nicht. Dies wurde durch Messung des Stresshormons Cortisol, der Herzfrequenz und der Herzfrequenzvariabilität ermittelt. Tatsächlich könnten Fressbremsen sogar einen beruhigenden Effekt haben, da die Tiere niedrigere Herzfrequenzen hatten und mehr Zeit mit Grasen zubrachten.

Eine zweite Erkenntnis der Studie: Nur die Ponys, die 24 Stunden eine Fressbremse aufhatten, nahmen an Gewicht ab. Bei nur 10 Stunden Fressbremse holten die Ponys ihren „Futter-Rückstand“ durch kompensatorisches Grasen, also hastiges Fressen, wieder auf und nahmen sogar noch zu.

 

Quelle: Master Thesis Kristina Davis, 2019. Effect of grazing muzzles on grazing miniature horse behavior and physiological stress. Digital Repository at the University of Maryland.

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