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Futter-Rationen mit gewässertem Heu

Egal ob zum Binden von Staub bei Asthma oder Husten bzw. zur Reduktion von Kohlenhydraten wie Fruktan – es gibt verschiedene Gründe, warum Heu vor dem Füttern gewässert wird. Doch im Wasser geht noch mehr „baden“ als Zucker, Staubpartikel oder Energie. Gerade auf die essenziellen Aminosäuren sollte je nach individuellem Bedarf besonders geachtet werden. Hier zwei Beispielrechnungen.

Heu unter der Lupe

Heu zu wässern ist eine prima Möglichkeit um z. B. den Zuckergehalt um bis zu 25 % oder den Energiegehalt um 5 bis 15 % zu senken und das Heu staubfrei zu machen. Dabei reichen schon 15 Minuten im Wasserbad aus – mehr bringt kaum mehr Vorteile.

Doch Vorsicht, es gehen im Wasser auch rund 35 % dünndarmverdauliches, also verwertbares Protein (pcvXP) bzw. rund 35 % essenzielle Aminosäuren wie Lysin (pcvLys), Threonin (pcvThr) und Methionin + Cystein (pcvSAS) verloren. Je nach Leistungsanforderung und damit Bedarf des Pferdes, sollten diese wieder ersetzt werden.

Bei beiden Beispielrationen entspricht die Menge der empfohlenen Tagesmenge. Sie ist in mehrere Portionen pro Tag aufzuteilen. Die Berechnungen sind für ein Pferd mit 600 kg LG ausgelegt.

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Fazit

Der Bedarf an dünndarmverdaulichem Rohprotein bzw. Aminosäuren ist über „normales“ Pferde-Heu oft nur knapp gedeckt. Bei gewässertem Heu entstehen teils große Lücken. Daher wird empfohlen, das Defizit auszugleichen. Dazu bietet sich als Ergänzung zum Heu die marstall Amino-Produkte wie Amino-Muskel, marstall Getreidefrei-Mix oder marstall MyoCare-Müsli an.

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