Wie werden marstall Müsli gemacht?

Wir sprechen und schreiben oft über die guten Zutaten und wertvollen Nährstoffe in unseren marstall Müsli. Doch zu ihrer hohen Qualität trägt noch etwas anderes bei, nämlich die sorgfältige Herstellung. Wir zeigen Ihnen, wie bei uns Müsli für Ihr Pferd entsteht.

Müsli sind Mischfutter, die aus verschiedenen Einzelfuttern so zusammengestellt werden, dass die Gehalte an Energie und Nährstoffe möglichst optimal auf Rasse, Alter, Gesundheitszustand oder Bewegung und Belastung Ihres Pferdes abgestimmt sind. Es gibt Kraftfutter wie marstall Turnier, energieärmere Sorten wie marstall Freizeit oder stoffwechselaktivierende Diät-Produkte wie das Kräuter-Müsli marstall Sinfonie. Eines haben alle klassischen Müsli gemeinsam: Sie bestehen hauptsächlich aus lockeren „Flocken“ sowie aus festen, gepressten Pellets.

Unsere marstall-Mitarbeiter haben es in der Hand: Sie sehen, fühlen und riechen die Qualität der Grundzutaten.

Getreideflocken sind ein Bestandteil eines Müsli für Pferde. Wir zeigen, wie sie gemacht werden.

Die Produktion von Pellets und Getreideflocken ist ein eigenes Verfahren. Auch diese produzieren wir selbst in unseren Werken. In zwei weiteren Reportagen zeigen wir Ihnen, wie unsere Pellets und Getreideflocken entstehen.

Wiegen, kontrollieren, mischen

Sind Getreideflocken und Pellets fertig, müssen sie mit weiteren Zutaten im richtigen Verhältnis zusammenkommen. Dafür werden Flocken und Pellets voll automatisch nach den gespeicherten Rezepten eingewogen und landen gemeinsam im Mischer.

Neben den Getreideflocken und den Pellets kommen je nach Rezept zum Beispiel Karottenflocken, Apfeltrester, Luzerne, Knoblauchflocken oder Ringelblumen hinzu. Diese Rohwaren werden per Hand eingewogen, zum Beispiel in einer Big-Bag-Waage oder einer Kleinkomponentenwaage. So können wir diese Rohwaren noch einmal einer Sichtkontrolle unterziehen.

Der Mischer ist eine große Maschine, die bis unter die Decke der Produktionshalle reicht.

Voll automatisch werden die Pellets und Getreideflocken gewogen und gelangen in den Mischer.

Zusätzliche Rohwaren wie Möhrenflocken verfeinern die Mischung.

Beim Einfüllen der Möhrenflocken in den Mischer nimmt ein Mitarbeiter eine Sichtkontrolle vor.

Anschließend wird alles im Mischer eine gewisse Zeit gemischt. Hierbei können zusätzlich Flüssigkeiten wie Öle oder Melasse beigemischt werden. Eine hohe Mischgenauigkeit ist sehr wichtig, da in jedem Kilo Futter die gleiche Menge an Inhaltsstoffen vorliegen soll.

Im Mischer können zusätzlich Öl und Melasse eingebracht werden.

Eine gute Durchmischung der Zutaten stellt sicher, dass jede Müsli-Portion alle wichtigen Inhaltsstoffe enthält.

Ab in den Sack!

Der letzte Produktionsschritt ist das Absacken des Müslis in die entsprechenden Säcke. Das Futter wird automatisch mit dem voreingestellten Gewicht eingewogen und direkt in den Sack gefüllt. Dieser wird dann, teilweise mit einem Sackanhänger versehen, zugenäht. Am Ende des Förderbandes wird der Sack dann mit einem Greifarm auf die Palette gestapelt. Deshalb liegen sie immer so hübsch akkurat übereinander.

Für eine abschließende Sichtkontrolle öffnen die Produktmanagerin und die Qualitätsmanagerin einige Säcke noch einmal. Sie bestätigen die Qualität des Müslis. Sollten sie Mängel feststellen, können sie gleich handeln.

Als letzter Produktionsschritt kommt das Müsli in den Sack.

Automatisch wird die richtige Menge Müsli in einen Sack gepackt.

Der Sack wird automatisch vernäht und mit einem Anhänger versehen.

Der Sack wird mit einem Anhänger versehen und zum Schutz des Produktes gut vernäht.

Ein mechanischer Greifarm stapelt die Säcke ordentlich auf Paletten.

Am Ende des Förderbandes hebt ein Greifer die Säcke auf Paletten.

Einige Säcke werden noch einmal geöffnet für die letzte Qualitätskontrolle.

Letzte Kontrolle: Produkt- und Qualitätsmanagerin prüfen das Müsli in einem der Säcke.

Wenn die Qualitätskontrolle bestanden ist, werden die Müsli nach Sorten eingelagert und bei Auftragseingang kommissioniert und ausgeliefert. Auf geht die Reise zum Händler und letztlich zu Ihnen in den Stall.

Mit dem Stapler ins Lager: Der letzte Weg vor der Auslieferung.

Die Futtersäcke werden nach Sorten eingelagert.

Wie bestellt: Die Lieferung wird im Lager für einen Kunden zusammengestellt.

Nach Auftragseingang werden die Säcke kommissioniert und verschickt.

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