Glossar

Getreideallergie

Beim Pferd wird der Begriff „Getreideallergie“ umgangssprachlich oft als Synonym für Unverträglichkeiten im Bereich von Zucker und Getreide verwendet.  Eine Allergie bezeichnet eigentlich eine übermäßige krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene). Eine wirkliche Allergie auf Getreide, gibt es beim Pferd allenfalls auf Gluten, das Klebereiweiß aus Weizen, Dinkel oder Gerste. Ansonsten sind beim Pferd bislang keine Allergien beschrieben. Wenn jemand aber von „Getreideallergie“ spricht, meint er damit für gewöhnlich Krankheiten im Bereich des Energie-, bzw. Zucker-/ Kohlenhydratstoffwechsels. Sehr häufig stecken dahinter Übergewicht (Adipositas) oder/und Krankheiten wie EMS (Equines Metabolisches Syndrom), Cushing (PPID) oder PSSM (Polysaccharid-Speicherkrankheit), die zur Folge haben, dass man möglichst wenig Zucker und Stärke, also Getreide füttern sollte.

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