Glossar

Pektin

Pektin ist ein natürlicher Bestandteil der Zellwände und Mittellamellen aller höheren Landpflanzen. Es sorgt in den Pflanzen für den Zusammenhalt und die Stabilisierung des Zellwandverbands. In Äpfeln ist Pektin etwa zu 1,5 % enthalten. Wird Pektin für die Lebensmittelindustrie extrahiert, wird es hauptsächlich aus festen Früchten wie Äpfeln und Zitrusfrüchten gewonnen.

Im Darm bindet Pektin Wasser und wirkt gelbildend. Die Pektin-Wasser-Verbindung legt sich bereits im Magen und Dünndarm schützend an die Schleimhäute und mildert Irritationen ab. Zudem wird dadurch das Anhaften von Pathogenen erschwert. Im Blinddarm wird das Pektin letztlich von den Darm-Mikroben zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. Dies versorgt die Darmwand mit Energie und fördert die Entwicklung einer gesunden Darmschleimhaut. Die kurzkettigen Fettsäuren senken zudem den pH-Wert im Darm und unterstützen somit die Vermehrung der physiologischen Darmflora.

Noch Fragen? Noch Fragen?
nach oben