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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der marstall GmbH – Futterberatung, Rationsberechnung, Raufutteranalyse

§ 1 – Geltungsbereich

(1) Für die Geschäftsbeziehung im Rahmen der Futterberatung, Rationsberechnung und Raufutteranalyse zwischen der marstall GmbH, Mühlenstr. 15, 87534 Oberstaufen, Deutschland (im Folgenden „Auftragnehmer“) und einem Kunden, gleich ob Verbraucher oder Unternehmer (im Folgenden einheitlich „Auftraggeber“), gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“ genannt) in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Ist der Auftraggeber Unternehmer gelten diese AGB auch für alle künftige Geschäftsbeziehungen, ohne dass die Verkäuferin nochmals auf sie hinweisen müsste.

(4) Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn wir ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widersprechen. Selbst wenn wir auf ein Schreiben Bezug nehmen, das Geschäftsbedingungen des Kunden oder eines Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.

§ 2 – Vertragsgegenstand

(1) Die Parteien schließen einen Beratungsvertrag miteinander. Der im Rahmen des Beratungsvertrags erteilte Futterplan oder Rationsberechnungen oder Rauffutteranalyse und/oder Ernährungsberatung stellen Empfehlungen dar. Die Erstellung eines Werkes oder Erzielung eines Erfolges ist dort nicht Gegenstand des Vertrages.

(2) Nicht Gegenstand des Vertrages sind tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen von Tieren. Behandlungen und jegliche Erkrankung, sind ausdrücklich mit einem Tierarzt oder einem geschulten und geeigneten Fachpersonal zu besprechen. Die übermittelten Informationen der Auftragnehmerin stellen keine Diagnose, Therapie oder Behandlung dar, sondern lediglich eine Futterempfehlung.

§ 3 – Zustandekommen des Vertrages

(1) Der Auftraggeber kann sich vor Abschluss eines Beratungsvertrages auf der Internetseite des Auftragnehmers über verfügbare Beratungstermine informieren. Findet der Auftraggeber einen passenden Termin und möchte er die Beratung in Anspruch nehmen, gibt er zunächst seine E-Mail-Adresse an, um ein Auftragsformular zu erhalten. Dieses wird dem Auftraggeber per E-Mail zugesandt.

(2) Das Übersenden des ausgefüllten Auftragsformulars durch den Auftraggeber oder die Übermittlung eines Online-Kontaktformulars über die Webseite des Auftragnehmers gilt als verbindliches Angebot zum Abschluss eines Beratungsvertrages. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Auftragnehmer das Angebot ausdrücklich annimmt, etwa durch Bestätigung per E-Mail, oder mit der tatsächlichen Durchführung der Beratungsleistung beginnt.

(3) Nach Vertragsschluss erfolgt die Abwicklung wie folgt:

Futterberatung: Der Auftraggeber erhält per E-Mail einen Link zur Terminvereinbarung und einen Link zu einem vorbereitenden Fragebogen. Das Ausfüllen des Fragebogens ist freiwillig, wird jedoch für eine zielgerichtete Beratung empfohlen.

Rationsberechnung: Der Auftraggeber erhält nach Erteilung der Beratungsleistung eine E-Mail mit einem Fragebogen, der Grundlage der Berechnungen ist. Das Ausfüllen und Zurücksenden dieses Fragebogens ist zwingende Voraussetzung für die Durchführung der Leistung.

Raufutteranalyse: Der Auftraggeber erhält nach dem Erteilen der Beratungsleistung ein Paket, das einen Probenkarton für das Raufutter sowie einen Adressaufkleber mit bezahltem Porto für den Versand an das Prüflabor enthält. Die Laborergebnisse werden dem Auftragnehmer übermittelt, der sie um eine individuelle Beratung ergänzt und anschließend an den Auftraggeber weiterleitet.

(4) Der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche im Rahmen der Vertragsabwicklung gemachten Angaben vollständig, korrekt und wahrheitsgemäß zu machen. Es wird auf § 5 dieser AGB verwiesen.

(5) Bei einem Online-Auftrag mit einem Verbraucher kommt der Vertrag bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist zustande, wenn der Auftraggeber ausdrücklich verlangt, dass die Beratung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen soll, und er gleichzeitig bestätigt, dass er durch den vollständigen Vertragserfüllungswunsch sein Widerrufsrecht verliert. Der Auftraggeber, der ein Verbraucher ist, wird hierauf vor Abschluss des Vertrages ausdrücklich hingewiesen.

(6) Die Beratung erfolgt gemäß den in § 4 dieser AGB angegebenen und vom Auftraggeber gewählten Beratungspaketen.

§ 4 – Pflichten und Leistungen des Auftragnehmers

(1) Die Beratung des Auftragnehmers umfasst ein ausführliches individuelles Beratungsgespräch (je nachdem telefonisch/online), und/oder eine Rationsüberprüfung und/oder Rationsberechnung und/oder eine Raufutteranalyse termin- und fachgerecht.

(2) Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem vom Auftraggeber gewählten Beratungspaket. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website des Auftragnehmers angegebenen Preise. Sämtliche Preise verstehen sich, soweit nicht ausdrücklich anders ausgewiesen, einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(3) Je nach gewähltem Beratungspaket erhält der Auftragnehmer eine Vergütung pro Pferd für folgende Leistungen:

a) Futterberatung individuell (Telefontermin oder Online-Beratung) – beinhaltet:
25-minütige individuelle Beratung mit einem Fütterungsexperten von marstall

b) Rationsberechnung (schriftlich per E-Mail) – beinhaltet:
Link zu Fragebogen mit anschließender Auswertung der Angaben und Rationsberechnung durch einen Fütterungsexperten von marstall

c) Raufutteranalyse (per Post und E-Mail) – beinhaltet:
Portofreie Box zum Versand des Raufutters ins Labor, Laboruntersuchung des Raufutters Basis oder Premium inkl. Mineralstoffe & Spurenelemente, Laborergebnisse mit Kurzeinschätzung eines Futterexperten von marstall

§ 5 – Pflichten des Auftraggebers

(1) Die Vergütung für die jeweils gewählten Beratungspakete ist im Voraus zur Zahlung fällig. Die Beratungsleistung wird erst nach vollständigem Zahlungseingang erbracht. Nach Zahlungseingang erhält der Auftraggeber eine Bestätigungs-E-Mail mit weiteren Informationen zum Ablauf der Beratung, insbesondere zur Terminvereinbarung sowie zum Ausfüllen des erforderlichen Fragebogens. Der Zugang zu etwaigen Links oder Materialien erfolgt ebenfalls erst nach Zahlungseingang. Die aktuellen Preise der Beratungspakete sind im Online-Shop des Auftragnehmers einsehbar.

(2) Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer über alle für die Durchführung des Auftrags relevanten Umstände umfassend, wahrheitsgemäß und unverzüglich zu informieren. Hierzu zählt insbesondere die vollständige und korrekte Beantwortung des Fragebogens sowie die Mitteilung sämtlicher Änderungen oder neuer Informationen, die im Verlauf der Beratung auftreten oder für die Beratung von Bedeutung sein können.

§ 6 - Zahlungsbedingungen

(1) Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.

(2) Bei Auswahl der Zahlungsart PayPal erfolgt die Bezahlung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.á r.l. & Cie, S.C.A. (PayPal“). Sie werden im Bestellprozess nach Abschluss der Bestellung zu einer verschlüsselten Zahlungsseite von PayPal weitergeleitet, wo Sie sich mit Ihren Zugangsdaten anmelden und die Zahlung anweisen. Die Belastung Ihres PayPal-Kontos oder der von Ihnen angegebene Zahlungsquelle (z.B. Bankkonto, Kreditkarte etc.) erfolgt unmittelbar nach Abschluss der Bestellung bzw. nach Versand der Ware, je nach verwendeter Zahlart und Vereinbarung mit PayPal. Die Nutzung von PayPal setzt die Zustimmung der PayPal-Nutzungsbedingungen voraus, die Sie unter [Link zu PayPal-Nutzungsbedingungen] einsehen können.

Sofern der Auftragnehmer über PayPal auch Zahlungsarten anbietet, bei denen er gegenüber dem Auftraggeber in Vorleistung geht (z. B. Rechnungskauf oder Ratenzahlung), tritt er seine Zahlungsforderung insoweit an PayPal bzw. an den von PayPal beauftragten und dem Kunden konkret benannten Zahlungsdienstleister ab. Vor Annahme der Abtretungserklärung des Auftragnehmers führt PayPal bzw. der von PayPal beauftragte Zahlungsdienstleister unter Verwendung der übermittelten Kundendaten eine Bonitätsprüfung durch. Der Auftragnehmer behält sich vor, dem Auftraggeber die ausgewählte Zahlungsart im Falle eines negativen Prüfungsergebnisses zu verweigern. Bei Zulassung der ausgewählten Zahlungsart hat der Auftraggeber den Rechnungsbetrag innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist bzw. in den vereinbarten Zahlungsintervallen zu bezahlen. Er kann in diesem Fall nur an PayPal bzw. den von PayPal beauftragten Zahlungsdienstleister mit schuldbefreiender Wirkung leisten.

(3) Bei Auswahl der Zahlungsart Kreditkarte ist der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss sofort fällig.

(4) Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Klarna" angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden (nachfolgend „Klarna“).

(5) Leistet der Kunde bei Fälligkeit nicht, so sind die ausstehenden Beträge ab dem Tag der Fälligkeit mit den gesetzlichen Zinssätzen zu verzinsen. Wir behalten uns die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens vor.

§ 7 – Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.

(2) Einzelheiten zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Auftragnehmers, die dem Auftraggeber vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.

(3) Verlangt der Auftraggeber ausdrücklich, dass die Beratungsleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, so erklärt er sich damit einverstanden, dass der Auftragnehmer bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt.

(4) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Auftragnehmer die Beratungsleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Auftraggeber ausdrücklich zugestimmt und gleichzeitig bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Auftragnehmer verliert.

§ 8 - Haftung

(1) Der Auftraggeber trägt stets die Verantwortung für sein Tier. Er wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der von der Auftragnehmerin erstellte Futterplan eine allgemeine ernährungsphysiologische Empfehlung darstellt und keine tierärztliche Diagnose oder Therapie ersetzt. Der Auftraggeber wird angehalten, den Futterplan vor Umsetzung durch seinen Tierarzt auf dessen Eignung für das betreffende Tier überprüfen zu lassen.

(2) Die Auftragnehmerin erstellt den Futterplan nach bestem Wissen und unter Berücksichtigung aktueller ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Verträglichkeit der Empfehlungen wird nicht übernommen. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für nachteilige Folgen oder unerwünschte Begleiterscheinungen, die durch die Umsetzung des erstellten Futterplanes entstehen können, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.

(3) Unsere Haftung auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist in diesen Fällen jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt nicht für unsere Haftung wegen vorsätzlichen Verhaltens oder grober Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie oder nach dem Produkthaftungsgesetz.

(5) Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

(6) Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

§ 9 – Vertragsdauer/Kündigung

(1) Der Vertrag wird für die Dauer der gebuchten Beratungsleistung geschlossen und endet automatisch mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistung durch den Auftragnehmer, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.

(2) Der Auftraggeber ist berechtigt, einen vereinbarten Beratungstermin bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei abzusagen oder zu verschieben. Erfolgt die Absage später oder erscheint der Auftraggeber nicht zum Termin, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, den vereinbarten Preis für die Beratungsleistung vollständig zu berechnen.

(3) Das Recht beider Vertragsparteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei ihre vertraglichen Pflichten in erheblichem Maße verletzt oder Umstände eintreten, die eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar machen.

§ 10 – Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den geltenden Datenschutzbestimmungen. Details sind der Datenschutzerklärung auf der Website zu entnehmen.

§ 11 - Schlussbestimmungen

(1) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er in der Bundesrepublik Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand, so ist Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung zwischen uns und dem Kunden nach unserer Wahl Oberstaufen oder der Sitz des Kunden. Für Klagen gegen uns ist in diesen Fällen jedoch Oberstaufen ausschließlicher Gerichtsstand. Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben von dieser Regelung unberührt.

(2) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform.

(3) Die Beziehungen zwischen uns und dem Kunden unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CISG) gilt nicht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

(4) Weitere mündliche oder schriftliche Nebenabreden in Hinblick auf den Vertragsgegenstand bestehen nicht.

(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages nichtig sein, wird dadurch die Wirksamkeit der verbleibenden Vorschriften nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung soll vielmehr durch eine wirksame Bestimmung ersetzt werden, die dem wirtschaftlichen Willen der Vertragsparteien am nächsten kommt.

(6) Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teil.